Improvisierte Gedichte

(Bitte durchscrollen!)

„Singen und reimen, wir können’s vereinen“
so heißt es unter anderem in unserem Lied, das wir zu Beginn einer jeden Show singen.

Daher haben wir diese Unterseite aufgemacht, um Euch mit den Reimkünsten unserer Spieler zu beglücken. Den Anfang macht unser Harry, er schildert ein wahres Erlebnis während eines Winterspaziergangs mit seinem Hund.

Ihr könnt aber auch eigene Beiträge an uns schicken, die wir – selbstverständlich nach vorheriger Überprüfung – hier veröffentlichen. Nicht veröffentlicht werden Texte mit anstößigen, politischen, rechtwidrigen oder verunglimpfenden Inhalten. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Schickt Eure Gedichte (mit Angabe Eures vollständigen Namens, Eurer Adresse und des Verfassers, für dessen Einverständnis mit der Veröffentlichung Ihr verantwortlich seid!) an info@impro-bayreuth.de. Wenn wir das Gedicht veröffentlichen, erhaltet Ihr eine Freikarte!

So, los geht’s:

Ode an die Macht der Liebe
(Arbeitstitel: Reich‘ der Liebe die Hand)
von: Harald Köhler

Einst ging ich mit mei’m Hund in‘ Wald
– feucht war’s und auch ein bisschen kalt –
der Hund lief voraus, ich hinterher,
bergauf fiel mir das Laufen schwer.

Die Leine hatt‘ ich in der Tasche,
rechts, denn links war meine Flasche,
ich sag es auch ganz frei heraus,
ohne Flachmann geh‘ ich niemals aus.

So gingen wir dahin im Schnee,
plötzlich sprang über’n Weg ein Reh!
Mein Hund sah’s auch und rannte los,
ich dachte mir, was mach‘ ich bloß,
denn wenn der Jäger sieht dies‘ Treiben,
kann ich den Hund doch gleich abschreiben.

Da kam das gute Tier zurück,
im Maul trug es ein blut‘ges Stück!
Doch nicht vom Reh, nein noch viel schräger,
das blut’ge Stück, es war vom Jäger!
Die Hand war’s, die die Waffe noch umklammert,
und d’rin im Wald der Jäger lauthals jammert.

Jetzt kam auch noch das Reh zurück,
die Augen leuchteten vor Glück,
es trat an meinen Hund heran
und hob sogleich zum Sprechen an:

„Oh Du mein Retter, Du mein Held,
Du hast den Jäger nicht nur verbellt,
nein, Du hast auch noch gleich zugebissen,
und ihm so Hand und Gewehr entrissen.

Dir verdanke ich mein Leben,
d‘rum will ich Dir auch was geben:
Nimm den gold’nen Ring von mir,
ew’ge Treue schwör ich Dir.“

Noch heute sind die zwei ein Paar
mit einer großen Kinderschar.
Rehwelpen und Hundekitze
spielen, tollen, reißen Witze,

und zum Gedenken an der Liebe Macht,
hängt, wer hätte das gedacht,
im Elternschlafzimmer an der Wand
‘ne ausgestopfte Jägerhand.

© Harald Köhler

Heute, Morgen, Gestern
von: Harald Köhler

Wenn ich nicht bald meinen Heu-Tee kriege,
spielt mein Mor-Gen wieder verrückt
und ich seh‘ wieder den Ge-Stern!

© Harald Köhler

Das Leben ist schön
von: Tina Leistner

Manchmal ist das Leben schön,
dann ist es wie spazieren gehen auf luftigen Höh`n
deine Stimmung ist hell und heiter,
und du gibst dein Lachen an deine Freunde weiter.

Doch dann wird es grau und kalt,
ein zugefrorener See
er schreit zu dir „Halt“!
und du sinkst in den Schnee.

Steh auf und geh weiter
und du wirst seh`n,
es gibt immer Freunde
die zu dir steh`n.

© Tina Leistner

Kartenbestellung für den 19.09.2014
von: Susanne Dill

Hallo, Halloo, Haaalloo ihr Lieben,
Wo habt ihr euch rumgetrieben?

Gefühlte Jahre wart Ihr fort,
bestimmt mal hier und auch mal dort.
Einfach in den Tag gegammelt,
manchmal auch Ideen gesammelt.

Jetzt ist für uns Schluss mit Warten,
wir hätten gerne noch 2 Karten,
wollen wieder bei euch sein,
bitte – passen wir noch rein?

© Susanne Dill

Kartenbestellung für den 17.10.2014
von: Susanne Dill

Genau heute in 8 Tagen
will unser Mamaladnamala es wagen,
gegen den Nürnberger holterdiepolter! Haufen
in voller Frechheit anzulaufen.

Gerne wären wir dabei,
zu unsren Karten zähln noch 2.
Es wollen mit,
das ist ein Hit,
die Fee und Klaus,
auch die geben für euch den Applaus.

Mit uns 4, ihr werdet sehn,
könnt ihr den Freitag locker überstehn.
Seht nur der Wagen der holterdiepolter!
Ganz kleinlaut wieder in Richtung Nürnberg rollt er.

Für Tina:

Liebste Tina, Tinaleinchen, Mama Mamalade
wir Bischofsgrüner fändens wirklich schade
und hoffen es ist nicht vermessen,
wenn wir dich bitten uns diesmal nicht zu vergessen.

Danke auch bisweilen,
für die vergangnen Zeilen.

© Susanne Dill